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Kanzlei für Plattformrecht · Köln

Social-Media-Anwalt bei Accountsperre, Hass, Content-Klau und Shitstorm

Rechtsanwalt Dr. Sener Dincer mit Fokus auf Medien-, Plattform- und Persönlichkeitsrecht für Creator, Influencer und Unternehmen.

4,9/5 aus 100+ verifizierten Bewertungen
500+ Erfolgreiche Fälle
24h Ersteinschätzung
Medien- & Plattformrecht
Erfahrener Rechtsanwalt

Rechtliche Hilfe bei Problemen auf Instagram, TikTok und Co.

Account gesperrt, Hassrede, Content-Klau oder Shitstorm? Wir vertreten Creator:innen und Unternehmen juristisch präzise und schnell im Social-Media-Recht.

Ihr Instagram-Account ist ohne Vorwarnung gesperrt. Unter Ihrem Unternehmens-Post läuft eine Welle von Hass-Kommentaren. Ein Fake-Profil mit Ihrem Namen und Ihren Fotos verschickt Scam-Nachrichten. Jemand hat Ihr Reel eins zu eins kopiert und bekommt damit mehr Reichweite als Sie selbst. Oder ein TikTok-Shitstorm trifft Ihre Marke, und der Support antwortet seit Tagen nicht. In solchen Fällen verbindet fachkundige Vertretung im Medienrecht Plattformdruck, Persönlichkeitsrecht und Beweissicherung.

All das sind keine digitalen Kleinigkeiten. Für Creator:innen mit Haupteinkommen aus Social Media kann eine einzige Accountsperrung die wirtschaftliche Existenz bedrohen. Für Unternehmen bedeutet ein gesperrter Business-Account, dass Ads ins Leere laufen, die Kundenkommunikation abreißt und die Brand Safety gegenüber Werbepartnern kippt.

Genau hier setzen wir an. Als Kanzlei mit Schwerpunkt im Social-Media- und Plattformrecht helfen wir Creator:innen, Influencer:innen und Unternehmen, konkrete Rechtsprobleme auf Social Media juristisch durchzusetzen oder abzuwehren - auf Instagram, TikTok, Facebook, YouTube, X (Twitter) und LinkedIn. Diese Seite ist der schnelle Einstieg: Sie hilft Ihnen, Ihr Problem einem von fünf typischen Fallmustern zuzuordnen, und zeigt, welche Werkzeuge wir im Akutfall einsetzen.

Drei Leitfragen bestimmen, wie wir in unserer kostenfreien Ersteinschätzung vorgehen:

  • Welches konkrete Social-Media-Problem liegt vor (Sperrung, Hass, Content-Klau, Shitstorm, Werbekompliance)?
  • Welche Rechtsgrundlage trägt den Anspruch am besten (Vertragsrecht, Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, UWG, DSA)?
  • Welcher Weg führt am schnellsten zum Ziel (DSA-Beschwerde, einstweilige Verfügung, Strafanzeige, Schadensersatz)?

Welches Social-Media-Problem haben Sie gerade?

Nicht jeder Fall braucht dieselbe Strategie. Die meisten Mandate lassen sich in einem kurzen Erstgespräch einem von fünf Mustern zuordnen. Die folgende Triage hilft Ihnen, den richtigen Ausgangspunkt für unser Gespräch zu finden, und zeigt, ob und welche Spezialseite wir zu Ihrem Thema bereithalten.

Pfad A: Account-Sperre oder Kanal-Sperre

Ein Instagram-Account, ein TikTok-Kanal, ein YouTube-Channel, ein LinkedIn-Profil oder eine Facebook-Seite ist ohne konkrete Begründung gesperrt worden. Manchmal trifft es einen einzelnen Kanal, oft auch ein komplettes Netzwerk mehrerer thematisch eigenständiger Accounts. Die in-App-Beschwerde läuft ins Leere, der Support reagiert mit automatisierten Antworten oder gar nicht. Für Creator:innen im Haupterwerb und für Unternehmen mit einem Business-Account ist das ein unmittelbarer Umsatz- und Reichweiten-Schaden.

Mehr dazu unten im Abschnitt zu den Werkzeugen und zur aktuellen Rechtsprechung.

Pfad B: Hate Speech, Cybermobbing, Fake-Profile

Unter Ihrem Post tobt eine organisierte Hass-Kampagne. Jemand verbreitet strafbare Inhalte über Sie oder Ihr Unternehmen. Ein Fake-Account gibt sich als Sie aus, verwendet Ihre Fotos, Ihren Namen oder Ihr Logo. Bei Creator:innen kommt häufig Doxing hinzu, die Veröffentlichung privater Adressen und Telefonnummern. Unternehmen treffen vor allem orchestrierte Bewertungs- und Kommentarwellen, die die Brand Safety gegenüber Werbepartnern gefährden.

Für tiefergehende Informationen zu Online-Reputationsangriffen verlinken wir auf unsere Seite zum Online Reputation Management.

Pfad C: Content-Klau auf Social Media

Jemand hat Ihr Reel, Ihr Video, Ihr Foto oder Ihren Text eins zu eins von Ihrem Account kopiert und auf einem fremden Profil wieder hochgeladen. Manchmal ist es ein direkter Konkurrent, manchmal ein Bot-Netzwerk, manchmal ein größerer Account, der Ihre Arbeit als eigene vermarktet.

In Einzelfällen bekommen Repost- oder Aggregator-Accounts mehr Sichtbarkeit als der ursprüngliche Urheber, obwohl Plattformen zunehmend versuchen, Originalbeiträge zu bevorzugen und unbeteiligte Reposts zu begrenzen.

Für reinen Bilderklau oder wenn Sie selbst abgemahnt wurden, lesen Sie unsere Spezialseiten Bilderklau und Urheberrechtsverletzung bei Bildern.

Pfad D: Shitstorm oder Reputationsangriff

Ein missverständlicher Post geht viral, eine organisierte Kampagne flutet Ihre Kommentare, Fake-Bewertungen zerstören Ihr Shop-Rating, ein einzelner Beitrag wird systematisch in verschiedenen Varianten verbreitet. Der operative Schaden ist in diesem Muster nicht ein einzelner Täter, sondern die Masse und Dynamik, und die Tatsache, dass Löschungen auf Plattformen oft hinter dem Tempo der Welle zurückbleiben.

Hier kombinieren wir Persönlichkeitsrechts-Abwehr mit DSA-Mechanismen und, wo sinnvoll, mit strafrechtlichen Anzeigen. Wichtig ist die systematische Dokumentation aller Inhalte in gerichtsfester Form, die Durchsetzung gegen die Plattform sowie die Adressierung der Hauptverursacher. Für Multi-Plattform-Mandate mit Monitoring und Strategie verweisen wir auf unsere anwaltliche Unterstützung im Medienrecht.

Pfad E: Werbung und Kennzeichnung auf Social Media

Eine Verbraucherzentrale oder ein Konkurrent mahnt eine Influencer-Kooperation wegen fehlender Werbekennzeichnung ab. Eine Ads-Kampagne wird wegen angeblich irreführender Claims gestoppt. Ein Unternehmensprofil bekommt eine Unterlassungsaufforderung wegen Schleichwerbung oder wegen fehlendem Impressum auf Social-Media-Accounts.

Für die vertragliche Absicherung von Kooperationen führt der Weg zu unserem Influencer-Vertrag, für Werbe-Compliance insgesamt zu unserer Seite Werberecht.

Was rechtlich hinter diesen Problemen steht

Hinter den fünf Mustern oben liegt ein gemeinsames juristisches Grundgerüst. Wer dieses Gerüst kennt, versteht, warum anwaltliche Schreiben bei Plattformen eine andere Wirkung entfalten als ein weiteres Support-Ticket - und warum aus einer scheinbar aussichtslosen Lage in vielen Fällen binnen Tagen ein wirksamer Rechtsschutz wird.

Plattformen sind rechtlich nicht frei

Das ist mehr als eine akademische Feststellung. Diese Rechtsprechung ist auf Instagram, WhatsApp, Threads und strukturell auch auf andere große Plattformen übertragbar, die mit vergleichbaren Community-Standards arbeiten. Konkret für Sie als Mandant:in bedeutet das: Eine Sperrung, die ohne konkrete Begründung oder ohne Gelegenheit zur Stellungnahme erfolgt, ist rechtlich angreifbar - und zwar nicht über den in-App-Support, sondern über den Klageweg.

Der Digital Services Act strukturiert die Pflichten der Plattformen

Für Mandant:innen heißt das:

Genau darum nutzen wir in den meisten Mandaten die DSA-Schiene parallel zu klassischen zivilrechtlichen Ansprüchen.

Aktuelle EU-Entwicklung

Das zeigt, wie ernst die Aufsicht die DSA-Regeln nimmt, und wie stark unsere Verhandlungsposition gegenüber Plattformen geworden ist. Wer heute als Nutzer:in saubere DSA-Schreiben auf den Tisch legt, argumentiert nicht im luftleeren Raum, sondern mit einer Verordnung, die gerade im europaweiten Vollzug steckt.

Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht und Strafrecht greifen ineinander

Gegen Hass, Fake-Profile, Content-Klau und Shitstorms haben Betroffene in Deutschland ein dichtes Netz an Ansprüchen. Es reicht vom zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch über Schadensersatz bis zum Strafantrag.

Den zivilrechtlichen Unterlassungsanspruch verfolgen wir parallel. Auf diesem Weg lässt sich auch die Plattform selbst in die Pflicht nehmen, nicht nur der unmittelbare Täter.

Für Social-Media-Mandate ist die Lizenzanalogie besonders wichtig, weil sie einen greifbaren Maßstab liefert, auch wenn konkrete Einzel-Umsätze schwer zu beziffern sind.

Ihr Social-Media-Account ist gesperrt oder angegriffen? Kostenfreie Ersteinschätzung anfragen.

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Aktuelle Rechtsprechung, die Sie kennen sollten

Die Rechtslage zu Social-Media-Problemen hat sich in den letzten drei Jahren deutlich zugunsten der Nutzer:innen verschoben. Wir bauen unsere Mandate auf einer Handvoll Leitentscheidungen auf, die wir hier kurz einordnen. Anders als bei der Ratgeber-Lektüre geht es uns dabei nie um das Urteil selbst, sondern um die Hebel, die sich daraus für Ihren Fall ergeben.

Plattform-Sperrung und verbundene Kanäle

Durchbruch für Influencer mit Multi-Account-Strategie

Für Creator:innen und Unternehmen mit mehreren Accounts ist das ein Paradigmenwechsel. Wer bisher aus Furcht vor einer Sekundär-Sperrung jeden Appeal vermieden hat, hat jetzt ein klares gerichtliches Signal: Der Umgehungsbegriff ist eng auszulegen. Wenn Sie zwei thematisch unabhängige Kanäle betreiben und einer davon gesperrt wird, ist das Weiterbetreiben des anderen keine Umgehung, auch wenn die Plattform das behauptet.

Hass, Schmähkritik und die Grenze der Meinungsfreiheit

Für Mandant:innen ist das eine zweischneidige Linie.

Genau dort setzen wir an, wenn wir gegen konkret diffamierende Posts oder gegen Fake-News-Kampagnen vorgehen.

Plattformen müssen sinngleiche Inhalte eigenständig finden

Gerade bei Hass-Memes und Diffamierungs-Kampagnen ist das der zentrale Hebel, um Wellen systematisch zu stoppen und nicht jeden einzelnen Klon separat melden zu müssen. Mit dieser Rechtsprechung können wir Plattformen zu proaktivem Suchen und Löschen verpflichten, eine Arbeit, die sie Nutzer:innen bisher gerne zuschieben.

Werbekennzeichnung bei Influencer-Kooperationen

Für Agenturen, Markenunternehmen und Influencer:innen bedeutet das: Der Kennzeichnungsstandard ist heute deutlich präziser als vor wenigen Jahren. Wir prüfen in Kampagnen nicht nur den einzelnen Post, sondern auch den Gesamtauftritt und die algorithmische Reichweite. Wer als Unternehmen saubere Briefings an Creator:innen liefert, reduziert das Abmahnrisiko erheblich, und zwar bereits vor der Veröffentlichung.

Unser Vorgehen im konkreten Fall

Wir arbeiten Social-Media-Mandate in einem klaren, reproduzierbaren Ablauf ab. Sie bekommen von uns nicht nur juristischen Rat, sondern eine operative Handlungssequenz: mit klaren Zuständigkeiten und realistischen Erwartungen.

So läuft die Vertretung bei uns ab

  1. Kostenfrei

    1. Kostenfreie Ersteinschätzung

    Sie schildern uns den Fall in einem kurzen Gespräch oder per Formular. Wir prüfen die Rechtslage, ordnen den Fall einem der fünf Sub-Pfade zu und erklären die erfolgversprechenden Hebel. Unverbindlich und ohne Folgekosten.

  2. 2. Beweissicherung und Dokumentation

    Wir helfen bei der gerichtsfesten Sicherung aller relevanten Inhalte: Screenshots mit Zeitstempel, Metadaten, Archivierung via unabhängige Dienste. Ohne saubere Dokumentation ist spätere Durchsetzung angreifbar.

  3. 3. Außergerichtliche Durchsetzung

    Wir schreiben die Plattform mit einer sauber begründeten DSA-Art-16-Meldung an, legen gegebenenfalls interne Beschwerde nach Art. 20 DSA ein und mahnen identifizierbare Täter mit Unterlassungserklärung und Schadensersatzforderung ab.

  4. 4. Einstweilige Verfügung und Hauptsacheverfahren

    Wenn die außergerichtliche Schiene nicht reicht, gehen wir ins einstweilige Verfügungsverfahren vor dem zuständigen Landgericht. Im Anschluss übernehmen wir das Hauptsacheverfahren für Unterlassung, Wiederherstellung und Schadensersatz.

Warum scheitern Selbstversuche so oft?

Die meisten Betroffenen versuchen Social-Media-Probleme zunächst alleine zu lösen. In vielen Fällen verliert die Zielgruppe dabei zwei bis sechs Wochen, bevor sie anwaltliche Hilfe sucht, und genau diese Zeit ist für den einstweiligen Rechtsschutz kritisch.

Drei Gründe sind dabei immer gleich. Erstens: Plattform-Support reagiert auf User-Tickets ganz anders als auf eine anwaltliche DSA-Meldung mit korrektem Aufbau und Fristsetzung. Zweitens: Screenshots ohne Zeitstempel, Metadaten und unabhängige Archivierung sind vor Gericht oft nicht verwertbar. Drittens: Emotionale Reaktionen, etwa ein wütender Post über die Plattform, eine aggressive Support-Nachricht oder ein öffentlicher Appell an Follower, werden dokumentiert und können später gegen die Mandantschaft verwendet werden.

Wischen
KriteriumEigenversuchMit unserer Kanzlei
Reaktion der PlattformAutomatisierte Standardantworten, oft keine ReaktionFormelle Bearbeitung durch Legal-Team der Plattform
BeweissicherungScreenshots ohne Metadaten, später kaum verwertbarGerichtsfeste Dokumentation, notariell gesichert oder archiviert
FristenDringlichkeitsvermutung läuft typischerweise 4 bis 6 Wochen abSofortige Einreichung, Fristen werden gewahrt
RechtsgebieteVermischung von Vertragsrecht, Persönlichkeitsrecht, Strafrecht, DSASaubere Trennung, gezielte Hebelnutzung
EskalationsfähigkeitEndet oft beim Support-Ticket, keine gerichtliche DurchsetzungEinstweilige Verfügung binnen Tagen möglich

Was die Kosten angeht, arbeiten wir mit klarer Transparenz. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei. Auf Basis dieser Analyse unterbreiten wir ein transparentes Angebot, damit Sie von Anfang an wissen, worauf Sie sich einlassen. In geeigneten Fällen arbeiten wir mit Pauschalen, in anderen nach Aufwand oder nach den gesetzlichen Vorgaben. Die Wahl besprechen wir immer offen und vor Mandatsbeginn.

Ihr Fall ist zeitkritisch? Wir melden uns binnen 24 Stunden.

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Häufige Fehler, die Ihren Fall schwächen

Bevor wir Ihr Mandat übernehmen, passieren regelmäßig dieselben Fehler, die die Rechtsposition unnötig verschlechtern. Wer die folgenden Punkte kennt, vermeidet sie und spart uns beiden Zeit, und sich selbst unnötigen Frust.

  • Sofort einen neuen Account anlegen. – Die Plattform erkennt IP-Adresse, Device-ID und Netzwerkverbindungen. Der neue Account wird schnell gesperrt, und der ursprüngliche Versuch wird als Ban Evasion markiert, die juristische Position verschlechtert sich erheblich.
  • Öffentliche Eskalation auf der eigenen Reichweite. – Ein wütender Post oder ein Hetz-Thread gegen die Plattform auf einem zweiten Account wird als Beleidigung oder Kreditgefährdung dokumentiert und später gegen Sie verwendet. Streisand-Effekt inklusive.
  • Schriftliche Geständnisse im Appeal. – Formulierungen wie OK, ich habe verstoßen, passiert nicht wieder werden von der Plattform und im Streitfall als schriftliches Geständnis eines Policy-Verstoßes gewertet.
  • Screenshots ohne Metadaten sichern. – WhatsApp-komprimierte Bilder, fehlende Zeitstempel und keine unabhängige Archivierung führen dazu, dass die spätere gerichtliche Durchsetzung angreifbar wird.
  • Zu lange warten mit der juristischen Einschaltung. – Die Dringlichkeitsvermutung für einstweiligen Rechtsschutz liegt je nach Rechtsgebiet zwischen einem und sechs Wochen. Wer erst nach zwei Monaten anruft, verliert den Eilrechtsschutz oft endgültig.
  • Polizei-Anruf bei reinem Content-Klau. – Urheberrechts-Verletzungen sind in der Regel Zivilrecht. Die Polizei verweist zurück an den Anwalt, zwei bis drei Stunden gehen verloren. Bei Beleidigung oder Bedrohung kommt allerdings parallel die Strafanzeige in Betracht.
  • Selbstgeschriebene DSA-Beschwerden ohne Formalien. – Art. 16 DSA verlangt bestimmte Mindestangaben. Fehlen sie, muss die Plattform nicht reagieren, die Frist läuft ins Leere, und der Eindruck entsteht, der Mechanismus funktioniere nicht.

Gerade in Unternehmenskontexten kommt ein zusätzlicher Fehler hinzu: Parallel-Tickets von IT, Legal und Marketing. Die Plattform erkennt die Duplikate und schließt alle. Wir übernehmen in solchen Fällen früh die einheitliche Kommunikation. Das spart interne Ressourcen und vermeidet, dass sich Ihre eigene Organisation gegenseitig den Fall zerstört.

Warum unsere Kanzlei bei Social-Media-Fällen

Dr. Sener Dincer und unser Team arbeiten seit Jahren im Plattform- und Medienrecht. Wir kennen die Mechaniken von Instagram, TikTok, YouTube, Facebook, X und LinkedIn aus vielen Mandaten und aus täglicher Praxis. Das ist wichtig, weil diese Plattformen eigene Logiken haben: Was auf YouTube funktioniert, scheitert auf TikTok. Was bei Meta als formale DSA-Beschwerde Wirkung entfaltet, läuft bei X ins Leere.

Unsere Arbeitsweise ist pragmatisch und transparent. Wir besprechen vor jedem Schritt, welche Optionen realistisch sind und welche nicht. Wir überversprechen nichts, und wir arbeiten im Regelfall schnell, weil Social-Media-Fälle Zeit nicht verzeihen. Wenn es Fristen gibt, kommunizieren wir sie früh und deutlich. Wenn ein Weg nicht trägt, sagen wir das offen, bevor Kosten entstehen.

Tipp von Rechtsanwalt Dr. Sener Dincer

Unterschätzen Sie nie die Hebelwirkung einer korrekt formulierten DSA-Meldung, und überschätzen Sie nie, was ein weiteres Support-Ticket noch bewirken kann. In einem Großteil der Fälle, in denen Mandant:innen wochenlang mit dem Support gekämpft haben, reicht ein sauber begründetes anwaltliches Schreiben für eine belastbare Reaktion. Wer seinen Account retten will, muss die Systeme verstehen und gezielt dort andocken, wo die Plattform rechtlich verpflichtet ist zu reagieren.

Zwei anonymisierte Praxisfälle

Eine Creatorin mit rund 80.000 Followern auf Instagram wurde ohne Vorwarnung gesperrt. Der Monatsumsatz aus Kooperationen und Affiliate-Links lief wenige Tage vor einer größeren Kampagne still. In den ersten 48 Stunden haben wir die Sperrmeldung analysiert, eine sauber begründete interne Beschwerde nach Art. 20 DSA eingereicht und parallel die einstweilige Verfügung vorbereitet. Die Reaktivierung erfolgte, bevor die gerichtliche Entscheidung notwendig wurde.

Ein B2B-Softwareunternehmen bekam eine Flut koordinierter Hass-Kommentare unter einer Kampagne. Wir haben die Haupttäter identifiziert, strafbare Äußerungen sauber dokumentiert, parallele Strafanzeigen gestellt und über eine DSA-Art-16-Meldung die sinngleichen Inhalte plattformweit löschen lassen. Die Kampagne konnte nach kurzer Zeit wieder anlaufen.

Beide Fälle sind keine Garantie für Ihren Fall. Sie zeigen aber, wie präzise die Werkzeuge funktionieren, wenn sie richtig eingesetzt werden.

Schildern Sie uns Ihren Fall in zwei Minuten, wir melden uns.

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Was Sie jetzt tun können

Wenn Sie akut betroffen sind, sichern Sie zuerst alle relevanten Inhalte: Sperrmitteilungen, beleidigende Kommentare, kopierte Posts, Screenshots mit Datum und Uhrzeit. Antworten Sie der Plattform nicht emotional und legen Sie keinen Zweit-Account an. Dokumentieren Sie wirtschaftliche Auswirkungen so konkret wie möglich: ausgefallene Kooperationen, gestoppte Kampagnen, Umsatzverlust.

Im zweiten Schritt schildern Sie uns Ihren Fall. Eine kurze Nachricht mit den wichtigsten Fakten reicht. Wir melden uns zeitnah, analysieren die Lage und besprechen mit Ihnen, welcher Weg am besten trägt. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich. Was danach kommt, entscheiden Sie, mit voller Kostentransparenz und klarer Strategie.

Social Media ist für Creator:innen und Unternehmen längst Teil der unternehmerischen Infrastruktur. Wenn diese Infrastruktur kippt, braucht es ruhige, präzise und erfahrene Unterstützung. Genau dafür sind wir da.

Antworten

Häufige Fragen (FAQ)

Die wichtigsten Antworten zum Thema, zusammengestellt von unseren Experten.

Wann brauche ich einen Anwalt für Social Media und wann reicht ein Ticket?

Wenn die Plattform auf Ihre Appeals nicht reagiert, wenn eine Kampagne oder ein Account wirtschaftlich direkt betroffen ist, wenn strafbare Äußerungen oder eine organisierte Welle laufen, sollten wir reden. Für reine UX-Probleme oder Bugs ist der Support zuständig, nicht der Anwalt.

Welche Plattformen deckt unsere Kanzlei ab?

Wir arbeiten regelmäßig an Mandaten zu Meta (Instagram, Facebook, Threads, WhatsApp), TikTok, YouTube, X (ehemals Twitter), LinkedIn, Snapchat und zunehmend auch Bluesky. Die juristischen Hebel sind plattformübergreifend sehr ähnlich, die operativen Eigenheiten kennen wir aus der Praxis.

Wie schnell kann eine Accountsperre aufgehoben werden?

Das hängt vom Fall und der Reaktionsbereitschaft der Plattform ab. In gut vorbereiteten Fällen wirken die interne DSA-Beschwerde und das anwaltliche Schreiben binnen weniger Tage. Reicht das nicht, bereiten wir einen Eilantrag beim zuständigen Landgericht vor. Zeitgarantien geben wir bewusst nicht.

Was kostet ein Mandat bei uns?

Die Ersteinschätzung ist kostenfrei. Danach unterbreiten wir ein transparentes Angebot, je nach Fall als Pauschale, nach Aufwand oder nach den gesetzlichen Vorgaben. Sie entscheiden mit voller Kostenübersicht, bevor Sie uns mandatieren, ohne versteckte Kosten.

Kann ich gegen Fake-Profile vorgehen, wenn der Täter anonym ist?

Ja. Wir richten unsere Schritte zunächst gegen die Plattform selbst, über DSA Art. 16 und §§ 823, 1004 BGB analog in Verbindung mit § 22 KUG. Die Plattform muss rechtswidrige Inhalte nach sauberer Meldung entfernen und ist unter richterlicher Anordnung zur Auskunft verpflichtet.

Was passiert, wenn ich mehrere Creator-Accounts führe und einer gesperrt wird?

Für thematisch unabhängige Kanäle greift das Urteil des OLG Bamberg vom 28. Juli 2025: Eine Gesamtsperrung wegen angeblicher Umgehung ist angreifbar. Wir gehen gezielt gegen die kollektive Sperrung vor und sichern parallel die wirtschaftliche Existenz der übrigen Kanäle.

Wie dokumentiere ich einen Shitstorm gerichtsfest?

Sobald ein relevanter Beitrag viral geht, starten wir die systematische Archivierung: Zeitstempel, Screenshots mit Metadaten, Sicherung über unabhängige Dienste und die Identifikation der Hauptverbreiter. Ohne diese Grundlage ist jede spätere Durchsetzung unnötig angreifbar.

Was tun, wenn die Plattform einfach nicht reagiert?

Dann kombinieren wir die interne Beschwerde nach Art. 20 DSA, die außergerichtliche Streitbeilegung nach Art. 21 DSA, eine einstweilige Verfügung nach §§ 935, 940 ZPO sowie eine Aufsichtsbeschwerde bei der Bundesnetzagentur als Digital Services Coordinator, parallel gegebenenfalls bei der Europäischen Kommission.

Ist die Veröffentlichung fremder Screenshots auf meinem Account erlaubt?

Das hängt vom Kontext ab. Reines Sharing eines öffentlichen Posts ist unter engen Voraussetzungen zulässig, die Veröffentlichung privater Nachrichten verletzt in der Regel das Persönlichkeitsrecht und das Recht am eigenen Bild, wenn Personen erkennbar sind. Vor der Veröffentlichung sollte immer geprüft werden, ob §§ 22, 23 KUG tragen.

Lassen Sie uns Ihren Fall gemeinsam lösen.

Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage für eine kostenlose Ersteinschätzung. Wir sagen Ihnen ehrlich, welche Schritte sich anbieten – und übernehmen auf Wunsch die Umsetzung.

Kostenlos & unverbindlich. 100% vertraulich.

Rechtlicher Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar. Für eine verbindliche Einschätzung Ihrer konkreten Situation kontaktieren Sie uns bitte direkt.

Portrait Dr. Sener Dincer

Dr. Sener Dincer

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